Heiden: Abschied vom provisorischen Regenschutz

Backofen Heiden mit neuem Dach

In den vergangenen Wochen gab es ein paar kleine aber wichtige Etappen-Schritte auf unserer Baustelle in Heiden. Die Backröhre ist bis auf den Lehmstein-Boden fertig gestellt und schon von innen fein verputzt. Die Ziegelhülle muss nur noch an den Giebelseiten fertig gemauert werden. Das Ofenloch hat Lothar Kaup in einer Mußestunde perfekt angepasst. Mit Essigsäure wurden die Mörtelreste von den Steinen entfernt und die Fugen nachgearbeitet. Eine Begutachtung der Rauchgasführung und des Feuerschutzes durch den Bezirks-Schornsteinfegermeister ist auch erledigt. Der Schornstein kann nun wie geplant hoch gezogen werden. Nachdem jetzt auch noch ein Dachstuhl aufgesetzt und Dachpfannen aufgelegt worden sind, ist die Sorge um die (regen-) empfindliche Lehmkonstruktion im Inneren endlich vorbei. Die improvisierte Bau-Überdachung hat zwar gute Dienste geleistet, ein echter Ersatz für ein solides Dach war sie aber nicht. Bei Gelegenheit werden noch die Ortgänge und Windbretter angebracht – das sind die Abschluss-Verkleidungen der aufstrebenden Dachkanten. Damit sollte die Dachhülle jedem Wind und Wetter standhalten können.

Im kommenden Frühjahr soll ja nach unserem Plan der Ofen noch ein vorgesetztes Backhäuschen bekommen. Dann muss die jetzige Konstruktion entsprechend angepasst und noch einmal neu eingedeckt werden. Das ist aber schon eine ganz neue Geschichte. In fünf bis sechs Wochen wird wohl der erste Rauch aus dem Ofen aufsteigen können.

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Bruno Rischmüller-Affeldt UNkonventionell projektverantwortlicher Mitarbeiter

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