Ein erster produktiver Workshop-Tag in der Winter-Werkstatt

Ständer, Schwelle und Rähmbalken einer Seitenwand fertig verzapft

Der Tag begann am Sägewerk auf dem Meierhof. Aus den Fichten, die vor inzwischen einigen Monaten in Bavenhausen gefällt worden sind, wurden die zukünftigen Deckenbalken gesägt. Aus dem mächtigen Erdstamm sind sechs Stück davon entstanden. Er wurde mit einem Gabelstapler auf die Säge gehoben. Die abgesägten Schwartenbretter waren auch noch recht schwer, konnten aber von Hand beiseite geräumt werden. Die fertigen Balken wurden grob gereinigt und in die Werkstatt gebracht, damit sie allmählich trocknen und bearbeitet werden können.

Danach ging es in der Werkstatt weiter. Anhand der inzwischen gezeichneten Konstruktionspläne wurden die Balken einer Außenwand auf Arbeitsböcke gelegt. So konnten alle Verbindungsstellen, die Zapfen und Zapfenlöcher, an den Balken exakt angezeichnet werden. Danach wurde gesägt, gebohrt und gestemmt – praktisch alles in reiner Handarbeit und ohne Maschinen. Nach einigen Stunden präziser Ausarbeitung konnten die Balken dann zur Probe zusammen gesteckt werden. Das Beitragsbild oben zeigt das Zwischenergebnis der Arbeit eines Workshop-Tages. Die Wand ist noch nicht fertig. Es fehlen noch die Riegel und Streben. Aber die Dimensionen des zukünftigen Backhauses sind nun in Originalgröße erkennbar. Und wir können nun den handwerklichen und zeitlichen Aufwand einschätzen. Ein Richtfest zwischen Ostern und Pfingsten 2018 ist terminlich durchaus für alle 3 Baustellen möglich, aber dann müssen wir den ganzen Winter über so fleißig bleiben.

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Bruno Rischmüller-Affeldt UNkonventionell projektverantwortlicher Mitarbeiter

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